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Die Ursache von Karies

Vor dem 18 Jahrhundert, bevor Zucker durch die Zuckerrohrindustrie verfügbar wurde, war Karies kein Problem und kam so gut wie nicht vor.

1. Die alleinige Ursache

Ich zitiere zwei Pisafragen zum Thema Karies, die am 04.12.2007 in der Welt kompakt vorgestellt und beim vorigen Pisatest verwendet wurden.
Das Interessante an der ersten Aufgabe waren weder die Aussagen über Karies, noch die Antwortmöglichkeiten oder die abgebildete Grafik, sondern die Einleitung, die zur Aufgabe hinführte:

„Bakterien, die in unserem Mund leben, verursachen Karies.
Karies ist seit dem 18. Jahrhundert ein Problem, als Zucker durch die wachsende Zuckerrohrindustrie verfügbar wurde.“


Bei der zweiten Pisa-Aufgabe war eine Grafik abgebildet.
Auf der x-Achse war der durchschnittliche Zuckerkonsum in Gramm pro Person und Tag abgetragen und auf der y-Achse die durchschnittliche Anzahl kariöser Zähne pro Person in verschiedenen Ländern.
Die Abbildung stellte also den Zusammenhang von Zuckerkonsum und dem Auftreten von Karies dar. Die Schüler sollten, mithilfe einer bereits eingezeichneten Ausgleichsgeraden, beurteilen, welche der dann folgenden Aussagen von der Abbildung gestützt wird. Es war:

„Je mehr Zucker die Menschen essen, desto wahrscheinlicher bekommen sie Karies.“


2. Eine Schrift aus dem Jahr 1772

„Kinder, die viel Zucker und mit Zucker gesüßte Speisen genießen, frisst der Zucker die Zähne schon in der Jugend an. Man kann sich durch den Augenschein überzeugen, dass gemeine Leute und besonders Bauern, denen der Zucker eine seltene Sache ist, gemeiniglich nicht nur von Zahnschmerzen frei sind, sondern auch ihre gesunden und dem schönsten Alabaster gleichenden Zähnen ein beneidenswertes Ziel der Reichen zu sein scheinen.“
(Bruker, S:435)



3. Schädelfunde

Schädelfunde aus der Römerzeit zeigen, dass es früher vielleicht einen oder zwei kariöse Zähne gab. Heute gilt ein Schädel mit 95% zerstörten oder fehlenden Zähne als normal. Am Ende des Lebens natürlich, aber die früheren Inhaber der Römerschädel sind ja auch irgendwie tot.

(1) Die Entwicklung des Menschen - Skelettfunde.
In Dokumentationen über die Evolution des Menschens und über die Ausbreitung des Homo Sapiens über die verschiedenen Kontinente: Naher Osten, Südostasien, Asien, Australien, Europa, Nord- und Südamerika werden immer die verschiedenen Skelett- und Schädelfunde gezeigt.
In keiner der Dokumentationen, die ich darüber gesehen habe, gab es einen Kiefer mit Karies.

(2) Skelettfund in Hamburg
Ein schönes Beispiel für intakte Zähne aus früherer Zeit ist der kürzliche Kellerfund in der Hamburger Handelskammer aus dem 13. Jahrhundert.
Das Bild eines völlig intakten Unterkeifers findet sich hier:
(Sensation im Keller der Hamburger Handelskammer, Eva Eusterhus, welt.de, 22.02.2012)

(3) Skelettfund in Berlin
Im Spiegel 13/2012 wird im Artikel "Die ersten Berliner - Skelettfunde aus der Hauptstadt" von Skelettfunden in Berlin berichtet, die um das Jahr 12 Hundert nach Christus datieren.
Auch hier findet man bei den gut erhaltenen Skeletten intakte Zähne:


(Spiegel 13/2012, Foto: Markus Wächter)



4. Der eine Faktor

Der eine Faktor, der den Karies verursacht, es ist der Zucker.